Nord-Süd-Zentrum

Das Europäische Zentrum für Globale Interdependenz und Solidarität

Das Europäische Zentrum für Globale Interdependenz und SolidaritätNord-Süd-Zentrum genannt – wurde 1990 als unabhängige Institution innerhalb des Europarats gegründet und hat seinen Sitz in Lissabon/Portugal.

Das Zentrum soll innerhalb des Europarats „dem Süden eine Stimme“ verschaffen. Es bietet seinen Mitgliedern einerseits einen Rahmen für ihre Zusammenarbeit bei der Förderung des öffentlichen Bewusstseins für globale Zusammenhänge und Abhängigkeiten. Andererseits hilft es als Ausdruck und Instrument der Solidarität mit den aussereuropäischen Staaten dabei mit, die Universalität von Werten wie Demokratie, Menschenrechte, Dialog, Kooperation und Solidarität über die geografischen Grenzen Europas hinauszutragen.

Die Arbeit des Nord-Süd-Zentrums basiert auf den drei Prinzipien Dialog, Partnerschaftlichkeit und Solidarität. Zu seinen Prioritäten gehören Globale Bildung, Jugendarbeit und Interkultureller Dialog.

Um jeweils möglichst viele unterschiedliche Partner in seine Arbeit einzubinden, operiert das Nord-Süd-Zentrum auf Quadrilog-Basis. Dies bedeutet, dass seine Partner aus vier verschiedenen Bereichen stammen, nämlich aus Regierungen, Parlamenten, Lokalen und Regionalen Behörden sowie Nichtregierungsorganisationen, und Vertreter dieser vier Bereiche auch seinem Leitungsgremium integriert sind.

Nord-Süd-Preis

Aníbal Cavaco Silva awards the North-South Prize to Mukhtar Mai (Lisbon, 19 March 2007) Seit 1995 zeichnet das Nord-Süd-Zentrum jedes Jahr zwei Menschen, die sich mit besonderem Engagement für den Schutz und die Förderung der Menschenrechte und der Demokratie eingesetzt haben, mit dem Nord-Süd-Preis aus.

Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unter anderem Danielle Mitterrand, Rania von Jordanien, Monika Hauser, Peter Gabriel, Michael Gorbatschow, Kofi Annan und Bob Geldof.

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Foto © CoE